Aktualisiert Juli 2026

Die Top 8 Dachdecker in Dresden

Unabhängig recherchierte Dachdeckerbetriebe in Dresden, bewertet nach Betriebsjahren, Meisterbetrieb-Status, Innungszugehörigkeit und Leistungsumfang – keine bezahlten Platzierungen.

Schnellvergleich

Rang Firma Fachgebiet Erfahrung Qualifikation Website
1 Dachdeckermeister Claus Dittrich GmbH & Co. KG Traditionsreichster Großbetrieb Seit 1905 Meisterbetrieb Besuchen
2 Jochen Naefe & Sohn OHG Drei Generationen Familienbetrieb Seit 1966 Innungsmitglied Besuchen
3 Schelzel Bedachungs GmbH Familienunternehmen seit der Wende Seit 1990 Gelistet Besuchen
4 maßDach GmbH & Co. KG Preisträger Sanierung, Spezialabdichtung Seit 2005 Innungsmitglied Besuchen
5 Dachdeckerei André Schneider Innungsvorstand, 5. Generation Seit 1976 Innungsmitglied Besuchen
6 Dach-Meisterbetrieb Lutz Flemming Zwei Meister, Innungsmitglied Meisterbetrieb Innungsmitglied Besuchen
7 Dachdeckermeister Andreas Giza 40+ Jahre Dachdecker für Dresden 40+ Jahre Innungsmitglied Besuchen
8 Bedachungstechnik Meschwitz Geprüfter Bausachverständiger Meisterbetrieb Gelistet Besuchen

Ausführliche Bewertungen

#2

Jochen Naefe & Sohn OHG

Drei Generationen Familienbetrieb
ErfahrungGegründet 1966 (60+ Jahre)
QualifikationInnungsmitglied
FachgebietDacheindeckung, Abdichtung, Dachklempnerei
EinsatzgebietDresden und Umgebung

Jochen Naefe gründete den Betrieb 1966; seit 2001 führt Sohn Roland Naefe das Unternehmen weiter. Der Betrieb ist Innungsmitglied der Dachdecker-Innung Dresden und VELUX-zertifiziert. Das Leistungsangebot umfasst Dacheindeckungen mit Ton- und Betondachziegeln, Naturschiefer sowie Faserzement, Flachdachabdichtungen, Dachbegrünungen, Klempnerarbeiten sowie Wärmedämmung und Zimmererarbeiten.

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#3

Schelzel Bedachungs GmbH

Familienunternehmen seit der Wende
ErfahrungGegründet 1990 (35+ Jahre)
QualifikationGelistet
FachgebietDachdeckerei, Dachklempnerei, Zimmerei, Photovoltaik
EinsatzgebietDresden und Region Sachsen

Falk Schelzel gründete die GmbH 1990 und baute sie zu einem Familienbetrieb aus, in dem heute auch Sohn Robin Schelzel (Dachdeckermeister) und Tochter Linda Schwarze sowie Schwiegersohn Alexander Schwarze (ebenfalls Dachdeckermeister) tätig sind. Das Unternehmen deckt Dachdeckerei, Dachklempnerei, Zimmerei sowie Photovoltaikanlagen und Gebäudethermografie ab. Mitarbeiter sind teils seit der Gründung dabei.

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#4

maßDach GmbH & Co. KG

Preisträger Sanierung, Spezialabdichtung
ErfahrungGegründet 2005 (20+ Jahre)
QualifikationInnungsmitglied
FachgebietFlachdach, Abdichtungstechnik, Holzbau
EinsatzgebietDresden, Bannewitz und Umgebung

Das 2005 von Dachdeckermeister Henryk Pinkert gegründete Unternehmen ist Mitglied der Dachdecker-Innung Dresden und Triflex Xcellence Partner. Der Betrieb beschäftigt rund 22 Mitarbeiter, darunter mehrere Meister und vier Auszubildende, und ist Ausbildungsbetrieb. 2016 gewann maßDach den Sanierungspreis in der Kategorie Steildach. Spezialgebiete sind Flachdachsysteme aus Bitumen, Flüssigkunststoff und Kunstoffbahnen sowie Abdichtungen von Parkdecks und Tiefgaragen.

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#5

Dachdeckerei André Schneider

Innungsvorstand, 5. Generation
ErfahrungSeit 1976 (Familienbetrieb 5. Generation)
QualifikationInnungsmitglied
FachgebietSteildach, Flachdach, Fassade
EinsatzgebietWachau, Dresden, Radeberg, Bautzen

Manfred Schneider gründete den Betrieb am 1. August 1976; seit dem 1. März 1991 führt André Schneider den Betrieb als eigenständigen Meisterbetrieb in der vierten Generation, und seit Januar 2021 setzt sein Sohn die Familientradition in der fünften Generation fort. André Schneider ist Innungsfachbetrieb, Vorstandsmitglied der Dachdecker-Innung Dresden und Innungsbezirksmeister des Bezirks III (Kamenz-Bischofswerda). VELUX Expert Premium Partner.

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#6

Dach-Meisterbetrieb Lutz Flemming

Zwei Meister, Innungsmitglied
ErfahrungInnungsmitglied Dresden
QualifikationInnungsmitglied
FachgebietSteildach, Dachabdichtung, Metalldach
EinsatzgebietDresden und Umgebung

Der Betrieb mit Sitz an der Pillnitzer Landstraße 109 in Dresden-Pillnitz wird von zwei Dachdeckermeistern geführt: Lutz Flemming und André Trentzsch. Das Unternehmen ist Mitglied der Dachdecker-Innung Dresden und verfügt über eine Zertifizierung als Fachbetrieb für Abdichtungsarbeiten. Das Leistungsangebot umfasst Steildacheindeckungen mit Schiefer und Ziegeln, Dachabdichtungen, Metalldacharbeiten in Aluminium, Zink, Kupfer und Edelstahl sowie Dachfenster von VELUX und ROTO.

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#7

Dachdeckermeister Andreas Giza

40+ Jahre Dachdecker für Dresden
Erfahrung40+ Jahre Betriebserfahrung
QualifikationInnungsmitglied
FachgebietSteildach, Biberschwanz, PREFA-Metalldach
EinsatzgebietDresden, Pirna, Struppen und Umgebung

Der Betrieb ist seit über 40 Jahren als Dachdecker in der Dresdner Region tätig und Mitglied der Dachdecker-Innung Dresden. Andreas Giza ist PREFA-Fachbetrieb und VELUX-Experte. Das Leistungsspektrum reicht von Steildacheindeckungen mit Biberschwanz- und Formziegeln sowie Naturschiefer über Flachdachabdichtungen und Holzbau bis hin zu Photovoltaikanlagen und Fassadenverkleidungen.

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#8

Bedachungstechnik Meschwitz

Geprüfter Bausachverständiger
ErfahrungMeisterbetrieb Dresden
QualifikationGelistet
FachgebietFlachdach- und Steildachsanierung, Energieberatung
EinsatzgebietDresden und Umgebung

Bedachungstechnik Meschwitz unter Leitung von Uwe Meschwitz bietet in und um Dresden Flachdach- und Steildachsanierungen, vorgehängte Fassaden sowie umfassende Energiesparkonzepte an. Der Inhaber ist geprüfter Bausachverständiger und VELUX-zertifizierter Fachbetrieb. Zusätzlich besteht eine Spezialisierung auf Schimmel- und Asbestsanierung sowie Bauschadensbegutachtung.

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So wählen Sie einen Dachdecker in Dresden

Meisterbrief und Handwerksrolle prüfen

Jeder Dachdeckerbetrieb muss in der Handwerksrolle der zuständigen Handwerkskammer eingetragen sein. Der Meisterbrief ist im Dachdeckerhandwerk Pflicht und garantiert eine fundierte fachliche Ausbildung des Betriebsinhabers. Fragen Sie gezielt nach dem Meistertitel und lassen Sie sich den Handwerkskammereintrag bestätigen.

Betriebshaftpflichtversicherung bestätigen lassen

Ein seriöser Dachdeckerbetrieb verfügt über eine aktuelle Betriebshaftpflichtversicherung, die Schäden am Gebäude oder an Dritten während der Arbeiten abdeckt. Verlangen Sie eine Kopie des Versicherungsnachweises, bevor Sie einen Auftrag erteilen. Ohne diesen Schutz tragen Sie als Bauherr das finanzielle Risiko.

Mehrere schriftliche Angebote einholen

Holen Sie mindestens drei Angebote verschiedener Betriebe ein. Achten Sie dabei nicht nur auf den Gesamtpreis, sondern auch auf den Leistungsumfang: Welche Materialien werden verwendet, sind Nebenarbeiten wie Gerüst oder Entsorgung inkludiert? Vergleichbare Angebote schützen vor versteckten Kosten und geben Ihnen eine solide Verhandlungsgrundlage.

Lokale Referenzen und abgeschlossene Projekte ansehen

Bitten Sie den Betrieb um Referenzobjekte in Dresden und der näheren Umgebung, die Sie besichtigen oder mit deren Eigentümern Sie sprechen können. Ein erfahrener lokaler Betrieb kann auf abgeschlossene Projekte in verschiedenen Dresdner Stadtteilen verweisen und kennt die typischen Gebäudetypen der Region.

Gewährleistungsfristen klären (5 Jahre nach VOB/BGB)

Nach BGB beträgt die gesetzliche Gewährleistungsfrist für Bauleistungen fünf Jahre ab Abnahme. Bei Verträgen nach VOB/B gilt ebenfalls eine Frist von vier Jahren. Klären Sie vorab, ob der Betrieb nach BGB oder VOB arbeitet und lassen Sie die Gewährleistung schriftlich im Vertrag festhalten. Einige Hersteller gewähren zusätzliche Herstellergarantien auf verwendete Materialien.

Schriftlichen Werkvertrag abschließen

Bestehen Sie auf einem vollständigen schriftlichen Werkvertrag, der Leistungsumfang, Materialspezifikation, Ausführungszeitraum, Zahlungsplan und Gewährleistung verbindlich regelt. Mündliche Zusagen sind im Streitfall kaum durchsetzbar. Ein professioneller Betrieb wird Ihnen selbstverständlich einen detaillierten Vertrag vorlegen.

Häufig gestellte Fragen

Die Kosten für eine Dachsanierung variieren stark je nach Dachtyp, Materialwahl und Schadensumfang. Eine einfache Steildachsanierung mit Betondachziegeln liegt in Dresden typischerweise zwischen 80 und 150 €/m², hochwertige Naturschiefer- oder Metalldächer können 150 bis 300 €/m² und mehr kosten. Flachdachabdichtungen mit Bitumenbahnen beginnen bei rund 60–100 €/m². Lassen Sie immer mehrere Angebote von lokalen Betrieben erstellen, da Materialpreise, Dachlage und Komplexität erheblichen Einfluss auf den Endpreis haben.
Die Dauer einer Dachsanierung hängt von der Dachgröße, dem Schadensumfang und dem gewählten Material ab. Ein durchschnittliches Einfamilienhausdach (ca. 120–180 m²) kann in der Regel innerhalb von drei bis sieben Werktagen neu eingedeckt werden. Umfangreichere Sanierungen mit Wärmedämmung, Sparrenarbeiten oder Gaupenerneuerung nehmen zwei bis vier Wochen in Anspruch. Ungeplante Befunde wie Feuchtigkeit in der Dachkonstruktion können die Bauzeit verlängern.
Grundlegende Dachdeckerarbeiten können auch im Winter ausgeführt werden, solange Temperatur, Frost und Witterung es zulassen. Bitumen- und EPDM-Abdichtungen erfordern Mindesttemperaturen, und bei Schnee oder Eis ist die Arbeitssicherheit auf dem Dach eingeschränkt. Erfahrene Dresdner Dachdeckerbetriebe planen Winterarbeiten sorgfältig und können bei milden Witterungsbedingungen auch in den Wintermonaten Dezember bis Februar zuverlässig arbeiten.
Nach deutschem BGB beträgt die Gewährleistungsfrist für Bauleistungen fünf Jahre ab der Abnahme des Werks. Bei einem Vertrag nach VOB/B gilt eine Frist von vier Jahren. Zusätzlich können Materialien wie Dachziegel oder Dachbahnen herstellerseitige Garantien von 10 bis 30 Jahren umfassen. Es ist wichtig, die konkrete Vertragsgrundlage und die Gewährleistungsregelung bereits vor Auftragsvergabe schriftlich zu klären.
Ja. Über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA und der KfW können Hauseigentümer Zuschüsse oder zinsverbilligte Kredite für energetische Sanierungsmaßnahmen erhalten, darunter auch Dachdämmungen. Der Zuschuss beträgt in der Regel 15 % der förderfähigen Kosten, bei Nutzung eines Energie-Effizienz-Experten (iSFP-Bonus) bis zu 20 %. Die Maßnahme muss von einem Fachbetrieb ausgeführt und vor Baubeginn beantragt werden. Lokale Dachdecker in Dresden können oft bei der Antragstellung beraten.
Sturmschäden am Dach sind in der Regel durch die Wohngebäudeversicherung gedeckt, wenn der Sturm eine Windstärke von mindestens Stärke 8 (Beaufort) erreicht hat. Dokumentieren Sie den Schaden sofort mit Fotos und melden Sie ihn unverzüglich der Versicherung. Ein lokaler Dachdeckerbetrieb in Dresden kann eine erste Notsicherung vornehmen und ein Schadensgutachten erstellen, das die Versicherung für die Schadensregulierung benötigt. Achten Sie darauf, keine Reparaturen ohne Freigabe der Versicherung zu beauftragen.

Dacharbeiten in Dresden

Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens, liegt in einer Region mit gemäßigtem Kontinentalklima, das Dachkonstruktionen erheblichen Belastungen aussetzt. Stürme und Hagelschauer sind im Frühjahr und Sommer nicht selten, während die Winter mit Schneelasten von bis zu 60 kg/m² auf geneigten Dächern und gelegentlichen Schwarzfrost-Perioden Abdichtungen und Dachrinnen stark beanspruchen. Der Orkan Kyrill (2007) und mehrere lokale Hagelunwetter in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass gut ausgeführte und regelmäßig gewartete Dächer für Dresdner Hausbesitzer keine Option, sondern eine Notwendigkeit sind.

Der Dresdner Gebäudebestand ist geprägt von einem Mix aus gründerzeitlichen Mehrfamilienhäusern mit Steildächern und Biberschwanzziegeln, DDR-Plattenbau mit Flachdächern sowie modernen Gewerbe- und Wohnbauten. Besonders in den innerstädtischen Stadtteilen Loschwitz, Blasewitz und Striesen dominieren historische Steildächer, die oft denkmalgerecht saniert werden müssen. In den Großsiedlungen der Äußeren Neustadt und in Johannstadt überwiegen dagegen Flachdächer, bei denen der Sanierungsbedarf durch veraltete Bitumenbahnen und mangelnde Wärmedämmung besonders hoch ist.

Die energetische Sanierung des Dachbereichs steht in Dresden zunehmend im Fokus. Steigende Energiepreise und die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) treiben Eigentümer dazu, Dachsanierungen mit Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung zu kombinieren. Gleichzeitig wächst das Interesse an integrierten Photovoltaikanlagen und Dachbegrünungen, die Regenwasser zurückhalten und das Stadtklima verbessern. Viele Dresdner Dachdeckerbetriebe haben ihr Portfolio entsprechend erweitert und bieten Beratung zu KfW- und BEG-Fördermitteln an.

Die Dachdecker-Innung Dresden vertritt mehr als 100 Mitgliedsbetriebe im Stadtgebiet und den umliegenden Landkreisen. Die Innungsmitgliedschaft verpflichtet zur Einhaltung von Qualitätsstandards, zur regelmäßigen Weiterbildung und zur Ausbildung von Fachkräften. Für Bauherren in Dresden ist die Innungsmitgliedschaft eines Betriebs daher ein verlässliches Qualitätsmerkmal. Daneben empfiehlt es sich, auf den Meisterbetrieb-Status zu achten: Im Dachdeckerhandwerk ist der Meisterbrief Pflicht und stellt sicher, dass der Betriebsinhaber oder ein verantwortlicher Meister die Ausführung fachlich verantwortet.

Dachdecken in Dresden: Zahlen & Fakten

Das Dachdeckerhandwerk ist in Deutschland zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A Nr. 4 der Handwerksordnung). Nur Betriebe mit eingetragenem Meister in der Handwerksrolle dürfen Dachdeckerleistungen selbständig anbieten.

Dresden liegt nach DIN EN 1991-1-3/NA in Schneelastzone 2 mit einer charakteristischen Bodenschneelast von 0,85 kN/m². Dachkonstruktionen müssen entsprechend dieser Lastnorm dimensioniert werden.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei Dachsanierungen einen maximalen U-Wert von 0,24 W/(m²K) für Steildächer und 0,20 W/(m²K) für Flachdächer vor. Die Anforderungen gelten auch bei Erneuerung der Dacheindeckung einschließlich Lattung.

Die Dachdecker-Innung Dresden vertritt über 100 Mitgliedsbetriebe im Stadtgebiet und den umliegenden Landkreisen und ist dem Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Sachsen sowie dem ZVDH angeschlossen.

In Sachsen besteht keine gesetzliche Solarpflicht für private, gewerbliche oder öffentliche Gebäude – weder bei Neubauten noch bei Dachsanierungen. Die Sächsische Bauordnung enthält lediglich eine Empfehlung zur Installation von Photovoltaikanlagen.

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